Programm

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Von „Wurzeln und Flügeln“

Interkulturelle Kunst und Kulturarbeit im europäischen ländlichen Raum

DIENSTAG, 4. APRIL 2017 · 9:30–16:00 Uhr · Kultur und Kommunikationszentrum Brunsviga


Kulturpolitik ist in Deutschland wie in Europa ist in erster Linie eine Kulturpolitik der Städte und städtisch geprägter Regionen. Die Möglichkeiten kultureller Teilhabe und künstlerischer Produktion sind neben soziodemografischen Faktoren auch regional differenziert. Auch wenn der ländliche Raum in aktuellen politischen Diskursen eine wichtige Rolle spielt, werden die strukturellen und sozialen Besonderheiten dieser europäischen Räume und deren Relevanz für eine zukunftsweisende (europäische) Kulturpolitik selten thematisiert. Ungeachtet dessen aber zeigt besonders der ländliche Raum große Kreativität in Bezug auf funktionierende Strukturen und einen bestehenden Zusammenhalt, in dessen Ergebnis interkulturelle Projekte entstehen, die genau diese vor Ort binden und stärken. Besonders deutlich wird dies im Kontext der Aufnahme von Menschen mit Fluchterfahrung. Viele Aktionen und Projekte haben eine integrative Wirkung entfaltet. Sind vielleicht gerade die ländlichen Räume Motoren für Kreativität, künstlerische und gesellschaftliche Innovation? Wie kann man diese vorhandene Kreativität und integrative Kraft stärken und auch strukturell unterstützen? Welche spezifischen interkulturellen Handlungsfelder sind für den ländlichen Raum zu identifizieren? Lassen sich diese auf größere, europäische, Strukturen übertragen? Das Fachforum setzt sich zum Ziel, Handlungsempfehlungen und strukturelle Ansätze zu entwickeln.

 

Referenten / Akteure

Verantwortlich: Gabriela Schmitt