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 Jamila Al-Yousef

Jamila Al-Yousef

Jamila Al-Yousef ist Projektkoordinatorin des „Welcome Board“, einer gemeinsamen Initiative des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der Musikland Niedersachsen gGmbH zur Unterstützung geflohener Musikschaffender. Seit ihrer Jugend setzt sie sich - inspiriert von ihrem palästinensischen Vater, der als Flüchtling nach Deutschland kam - mittels Kulturprojekten für gesellschaftspolitische Belange ein. So gründete sie 2011 das jährlich stattfindende »Arab* Underground« Programm auf dem Fusion Festival, um diverse Perspektiven aus der MENA-Region durch Kunst- und Talkformate sichtbar zu machen. 2014 kreierte sie mit DJ Ipek das BERLiSTANBUL#25 Underground Festival für den subkulturellen Austausch Kulturschaffender aus Istanbul und Berlin. Im Auftrag des Musicboard Berlin leitete sie 2015 die Nachwuchsakademie des ersten Pop-Kultur Festivals im Berghain. Nach erfolgreichem Abschluss der zwei Masterstudiengänge »Kulturvermittlung« sowie »musik.welt – kulturelle Diversität in der musikalischen Bildung« an der Universität Hildesheim war Jamila Al-Yousef als freie Kulturschaffende u.a. für Sasha Waltz & Guests, das postmigrantische Maxim Gorki Theater und die internationale Kulturpolitikkonferenz ICCPR tätig. Darüber hinaus ist sie im Management und Booking der Bands »Bukahara«, »Avi & Ahmed«, »Il Civetto« und als Sängerin ihrer eigenen Band »Jamila and the other Heroes« aktiv. 

Aktuell beginnt sie zudem ihre Promotion bei Prof. Dr. Johannes Ismaiel-Wendt zum Potenzial transkultreller Projektansätzen zur Ermöglichung von Partizipation und Repräsentation von nach Deutschland geflohenen Musikschaffenden.